Fürstenberg/Havel und Umgebung

Die gegend um Fürstenberg/Havel wird auch das Fürstenberger Seenland genannt. Die Landschaft wurde in der letzten Eiszeit geprägt. Durch das abschmelzende Eis bildeten sich in diesem Landstrich Höhenzüge und Rinnen und Senken durch das schmelzende Eis. Es entstand eine Landschaft mit weiten Wäldern, Seen und dem Flusslauf der Havel. Zentrum des Fürstenberger Seenlandes bildet die Wasserstadt Fürstenberg/Havel. Fürstenberg/Havel wird umschlossen vom Baalensee, dem Röblinsee und dem Schwedtsee. Die Havel durchfließt die Stadt in mehrern Armen.

Fürstenberg/Havel wurde erstmals im Jahre 1278 urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert kam die Stadt in den Besitz der Askanier. Im Schutz einer Grenzburg siedelten sich deutsche Siedler in diesem Gebiet an. Im Jahre 1292 kam Fürstenberg zu Mecklenburg. Im Jahre 1701 wurde nach dem dynastischer Hausvertrag des Hauses Mecklenburg, Fürstenberg zu Mecklenburg-Strelitz zugeschlagen. Durch den Anschluss von Fürstenberg/Havel an die Preußische Nordbahn im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Tourismus in der Stadt. Neben dem barocken Schloss aus dem 18. Jahrhundert sind auch mehrere historische Gebäude in der Innenstadt von Fürstenberg/Havel sehenswert. Ein Höhepunkt in Fürstenberg/Havel ist das jährlich stattfindende Brandenburger Wasserfest.

Eines der dunkelsten Kapitel von Fürstenberg/Havel war der Bau des Konzentrationslagers Ravensbrück direkt am Schwedter See. In diesem Konzentrationslager waren hauptsächlich Frauen und Mädchen "untergebracht". Neben dem Hauptlager entstanden bis zum Jahre 1945 mehrere Außenlager des Konzentrationslager Ravensbrück. In diesem Konzentrationslager starben mehrere zehntausende Menschen einen qualvollen Tod. Neben dem ehemaligen Konzentrationslager sind auch noch die gut erhaltenen Häuser der SS-Aufseher zu sehen. Heute dienen Häuser als Jugendbegegnungsstätte und als Ort einer Dauerausstellung über die "Aufseherinnen des Frauen-KZ Ravensbrück". Im ehemaligen Waschhaus des Konzentrationslagers sind im "Buch den Namen" über 13.000 ermordete Häftlinge des KZ Ravenbrück verzeichnet.

weitere Informationen zum KZ Ravensbrück unter : www.ravensbrueck.de/mgr/index.html

Im Rahmen der Gebietsreform in der DDR im Jahre 1950 kam Fürstenberg/Havel und einige umliegende Dörfer zum Land Brandenburg.



Bredereiche
Bredereiche wurde im Jahre 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Bredereiche hatte während des Dreißigjährigen Krieges schwer zu leiden. Nur eine Familie überlebte und sämtliche Häuser des Ortes waren zerstört. 1727 kam der Ort nach dem Aussterben der Familie von Trott an den preußischen König Friedrich Wilhelm I. Im Jahre 1737 wurde in Bredereiche eine Havel-Schleuse errichtet. Dadurch entwickelte sich Bredereiche zu einem Schifferort. Im Jahre 1950 bis 1952 wurde dann die alte Schleuse durch einen Neubau ersetzt. Sehenswert ist auch die im Jahre 1689 errrichtete Fachwerkkirche im Ort.

Himmelpfort
der großen Hauptverkehrsstraßen, eingebettet von den Ufern des Stolp- und des Haussees, die Klosterruine Himmelpfort. 1299, ein Jahr vor seinem Tode, hatte Markgraf Albrecht III. von Brandenburg hier die Gründung eines Zisterzienserklosters veranlaßt, um sich eine würdige Grabstätte zu schaffen.

Mit der Unterstützung des Klosters Lehnin wurde die Anlage in den darauffolgenden Jahren gebaut und besiedelt. Die kirchliche und wirtschaftliche Entwicklung des Klosters verlief in bescheidenen Grenzen. 1541 wurde es säkularisiert. Von den einstigen Klostergebäuden sind Teile der Klosterkirche, deren Chor heute als Pfarrkirche genutzt wird, das sogenannte Brauhaus sowie die malerischen Reste der nördlichen Umfassungsmauer erhalten.

Na und vielleicht ist doch der Weihnachtsmann in Himmelpfort zu erreichen ? So können Kinder gerne Ihre Post an den Weihnachtsmann an folgende Adresse schicken :

Weihnachtsmann
Weihnachtspostfiliale
16798 Himmelpfort
weitere Informationen : www.weihnachtsmann-in-himmelpfort.de

Der Tourismus in Himmelpfort entwickelte sich rasch nach dem Anschluß an die Preußische Nordbahn. Im Jahre 1925 bekam Himmelpfort den Namen Luftkurort zuerkannt. Heute ist Himmelpfort ein Ortsteil von Fürstenberg/Havel.
Sehenswertes in Fürstenberg und Umgebung:
  • Stadtkirche aus dem Jahre 1845 in Fürstenberg/Havel
  • Heimatmuseum in Fürstenberg/Havel
  • Schloss in Fürstenberg/Havel
  • Wasserburg in Fürstenberg/Havel
  • Brandenburgisches Forstmuseum in Fürstenberg/Havel
  • Technisches Denkmal Eisenbahnfähre in Fürstenberg/Havel
  • Draisinestrecke von Fürstenberg/Havel nach Templin
  • Mahn- und Gedenstätte in Ravensbrück
  • Naturlehrpfad zwischen Bredereiche und Himmelpfort
  • ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser in Himmelpfort
  • Klostergarten in Himmelpfort
  • Backsteinkirche und Waldschloss Dahmshöhe in Altthymen
  • Holländerwindmühle in Bredereiche
  • Fachwerkkirche in Bredereiche
  • Schleusenanlage in Bredereiche
  • Schloss und Feldsteinkirche in Tornow
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