Zeittafel Brandenburg

1700
In Brandenburg-Preußen wird der Apotheker-Eid eingeführt. In Berlin wird die Societät der Wissenschaften (Akademie der Wissenschaften) gegründet. Ihr erster Präsident wird Gottfried Wilhelm Leibnitz.

17.1.1701
Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg stiftet den Schwarzen Adlerorden, den höchsten preußischen Orden. Er ist mit der Verleihung des Erbadels verbunden.

18.1.1701
Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg proklamiert und krönt sich selbst (gegen den erfolglosen Protest des Papstes) in einem feierlichen Festzug in Königsberg als Friedrich I. zum "König in Preußen". Das Königreich wird allgemein anerkannt, nur Frankreich (erst 1713), Spanien (erst 1713) und der Papst (erst 1787) weigern sich das neue Königreich anzuerkennen. Die Kurmark wird Teil des neuen Königreiches Preußen. Das Königreich Preußen bestand zu dieser Zeit aus den Landesteilen Brandenburg, Pommern, Preußen, Geldern, Kleve, Moers, Krefeld, Tecklenburg, Lingen, Minden, Mark, Ravensberg, Lippstadt, Magdeburg, Halberstadt, Neuenburg und Valangin.

6.5.1701
König Friedrich I. trifft nach seiner Krönung in Königsberg in Berlin ein.

1708
In Brandenburg-Preußen wird die Judenkommission eingerichtet. Sie ist bis 1750 die Zentralbehörde der Juden.

1709
Friedrich I. von Preußen gründet den Stadtrat von Berlin durch Zusammenlegung von fünf Ratskollegien, darunter Berlin und Cölln.

1710
Vor den Toren der Stadt Berlins wird ein sogenanntes Pesthaus errichtet. Im Jahre 1727 wird das Pesthaus in "Charité" umbenannt und 1829 als Medizinische Fakultät in die Berliner Universität (1810 gegründet - jetzige Humboldt-Universität) eingegliedert.

25.2.1713
König Friedrich I. stirbt in Berlin, ihm folgt sein Sohn Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenköig) als preußischer König.

1713
Die Landesteile vom Königreich Preußen werden in Provinzen zusammengefasst bzw. unterteilt. Es werden die Provinzen Mittel-, Ucker- und Altmark, Neumark-Pommern-Kassuben, Preußen, Geldern-Kleve, Minden-Mark-Ravensberg, Magdeburg-Halberstadt, Neuenburg (Land) und Valangin (Land) gebildet.

1714
Aufhebung der Hexenprozesse im Königreich Preußen durch König Friedrich Wilhelm I. Erste jüdische Synagoge wird in Anwesenheit von Friedrich Wilhelm I. in der Mark Brandenburg eingeweiht.

1716
Gründung der Glashütte bei Baruth. Die Handelsordnung der Berliner Kaufleute schließt die Juden aus ihrer Gilde aus. (bis zum Jahr 1802). Friedrich Wilhelm I. schenkt dem russischen Zaren Peter I. das Bernsteinzimmer aus dem Schloss Charlottenburg. Friedrich Wilhelm I. erhält dafür 250 Soldaten für seine "Lange Kerls" Garde.

1717
Im Königreich Preußen wird die Auswanderung verboten.

28.9.1717
Edikt zur Förderung des Volksschulwesens. Im Königreich Preußen führt die Schulpflicht ein.

17.7.1718
Im Königreich Preußen erhalten Bauern auf fürstlichen Domänen erblichen Besitz.

1720
Im Friedensvertrag von Stockholm (Nordische Kriege 1700-1721) erhält Preußen die schwedischen Gebiete von Vorpommern gegen eine Zahlung von 2 Millionen Taler. (Vorpommern bis zur Peene mit Stettin, Usedom und Wollin)

1722
Gründung des Generaldirektoriums. Ihm werden als Zentralbehörde die Kriegs- und Domänenkammern mit der Kompetenz für Polizei-, Wirtschafts- und Steuerverwaltung unterstellt.

1730
Im Königreich Preußen versucht der Kronprinz Friedrich II. zusammen mit seinem engen Freund Katte vor seinem Vater zu fliehen, er wird eingefangen und erhält Festungshaft. Sein Freund Katte wird hingerichtet (Friedrich muß zusehen). Friedrich Wilhelm I. ordnet an, dass sich nur derjenige Jude im Königreich Preußen niederlassen darf, der über 10.000 Taler Vermögen verfügt. In Berlin dürfen sich nur 100 jüdische Familien ansiedeln. (General Privilegium und Reglement für Juden)

1731/1732
Beginn der Ansiedlung von rund 26.000 evangelischen Salzburgern durch König Friedrich Wilhelm I im Königreich Preußen.

1732
500 böhmische Brüder siedeln sich in Berlin an. Sie mussten wegen ihres Glaubens ihre böhmische Heimat verlassen. 1737 ziehen weitere 700 Böhmen nach Berlin.

1733
Einteilung des Landes in Kantone (Bezirke) zur Erfassung der Dienstpflichtigen - Kantonreglement. Durch das Kantonsreglement des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. schafft er es, aus seiner Bevölkerung von nur ca 2,5 Mio Menschen ein stehendes Heer von 85.000 Elitesoldaten herauszupressen ("Soldatenkönig"). Kronprinz Friedrich II. wird gegen seinen Willen mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel vermählt. Friedrich II. wird sie bei seiner Thronbesteigung 1740 verstoßen.

1737
Das Schloß in Rheinsberg wird von Knobelsdorff auf Anweisung des Kronprinzen Friedrich II., der es von seinem Vater als Residenz geschenkt bekommen hatte, umgebaut.

25.2.1739
Die Berliner Börse wird gegründet.

31.5.1740
König Friedrich Wilhelm I. (der Soldatenkönig) stirbt in Potsdam. Ihm folgt der Thronfolger Friedrich II. (der Große), der ein straff organisiertes Land (1 Soldat auf 32 Einwohner, bestorganisierte Verwaltung der westlichen Welt) und ein stattliches Vermögen von 8 Mio Talern erbt.

1740-42
Erster Schlesische Krieg :
  • 16.12.1740 Einmarsch preußischer Truppen in Schlesien
  • 10.04.1741 Schlacht bei Mollwitz
    (Ort in Schlesien, Niederlage der Österreicher durch die preußische Armee, Österreicher mussten den Rückzug antreten)
  • 04.06.1741 Vertrag zu Breslau zwischen Frankreich und Preußen
  • 09.10.1741 Geheimvertrag zu Kleinschnellendorf zwischen Preußen und Österreich
    (Österreich sichert Preußn die Abtretung Niederschlesiens zu)
  • 17.05.1742 Schlacht bei Chotusitz
    (Ort in Böhmen, Sieg Preußen über die österreichischen Truppen)
  • 11.06.1742 Friede zu Breslau zwischen Preußen und Österreich
    (Preußen erhielt Ober- und Niederschlesien mit der Grafschaft Glatz zugesprochen, gleichzeitig übernahm Preußen die Schulden in Schlesien in Höhe von 1,7 Millionen Gulden gegenüber England)
1742-1774
1742 - 1745 : Bau des Plaueschen Kanals - Verbindung zwischen Elbe und Havel
1744 - 1746 : Bau des Finowkanals - Verbindung zwischen Oder und Havel
1773 - 1774 : Bau des Bromberger Kanal - Verbindung zwischen Oder und Weichsel

22. Mai 1744
Frankfurter Union zwischen Preußen, Bayern, Hessen-Kassel und Schweden
Preußens Ziel war die Annexion von Ostfriesland, die Eroberung von Österreich-Schlesien und der böhmischen Kreise Königsgrätz, Jung-Bunzlau und Leitmeritz.

5. Juni 1744
Bündnisvertrag zu Versailles zwischen Preußen und Frankreich : Preußen verpflichtete sich darin im August (1744) Österreich anzugreifen.

1744 - 1745
Zweiter Schlesischer Krieg:
  • 10.08.1744 Preußische Kriegserklärung an Österreich
  • 16.09.1744 Einnahme von Prag durch preußische Truppen
  • 18.05.1745 Bündnisvertrag zwischen Sachsen und Österreich
  • 04.06.1745 Schlacht bei Hohenfriedberg
    (Ort in Sachsen, Sieg der Preußen über die Österreicher, nach einer erfolgreichen Attacke der preußischen Kavallerei)
  • 30.09.1745 Schlacht bei Soor
    (Ort in Böhmen, Sieg der Preußen über Österreich)
  • 15.12.1745 Schlacht bei Kesseldorf
    (Ort in Sachsen, sächsiche Truppen erleiden eine Niederlage bei dem Versuch Dresden gegen die Preußen zu decken)
  • 23.11.1745 Gefecht bei Katholisch-Hennersdorf
    (Ort in Sachsen, Teile der preußischen Hauptarmee griffen erfolgreich sächsisch-österreichische Vorhuten in ihren Quartieren an)
  • 25.12.1745 Friede zu Dresden zwischen Preußen, Sachsen und Österreich
    (Preußen bekam den Besitz von Schlesien von Österreich bestätigt)
1747-53
Beginn der Trockenlegung des Oderbruchs. Es entstand mit 32.500 Hektar die größte eingedeichte Niederungsfläche an einem deutschen Strom.

1750
Das "Revidierte General-Privilegium und Reglement für die Juden in den Preußischen Landen König Friedrich II." unterstellt die Juden dem Polizeidirektorium. Vor den Toren von Potsdam entsteht die Weber- und Spinnerkolonie Nowawes (heute Potsdam-Babelsberg). In der Kolonie siedeln sich vorwiegend verfolgte böhmische Einwanderer an.

1750
König Friedrich II. schafft in Kriminalverfahren die Folter ab.

1756
König Friedrich II. erläßt den sogenannten "Kartoffelbefehl", der die Bauern zum Anbau der Kartoffel zwang. Damit wurde die Kartoffel zum Grundnahrungsmittel der Deutschen. Der Berliner Pfannkuchen wird einem Berliner Feldbäcker erfunden.

1756-1763
Der Siebenjährige Krieg :
  • 29.08.1756 Einmarsch der preußischen Armee in Sachsen
  • 01.10.1756 Schlacht bei Lobositz
    (Ort in Böhmen, österreichische Versuch die sächsischen Armee bei Pirna zu entsetzen scheiterte)
  • 16.10.1756 Kapitulation der sächsischen Armee bei Pirna(Ort in Sachsen, preußische Truppen schlossen die sächsische Armee am 11.9.1756 ein)
  • 06.05.1757 Schlacht bei Prag
    (Niederlage der östereichischen Armee durch Preußen, Prag wurde eingeschlossen)
  • 18.06.1757 Schlacht bei Kolin
    (Ort in Böhmen, Schlacht zwischen Preußen und Österreich, Der Versuch der preußischen Armee die österreichische Entsatzarmee für das belagerte Prag zu zerschlagen endete in einer Niederlage und zwang Friedrich II. zur Räumung Böhmens)
  • 30.08.1757 Schlacht bei Groß-Jägersdorf
    (Ort in Ostpreußen, Russische Truppen besiegen die preußischen Truppen in dieser Schlacht)
  • 05.11.1757 Schlacht bei Roßbach
    (Sieg der preußischen Armee über die Reichsarmee und Frankreich)
  • 22.11.1757 Schlacht bei Breslau
    (Stadt in Schlesien, vernichtende Niederlage der Schlesischen Armee Preußen)
  • 05.12.1757 Schlacht bei Leuthen
    (Ort in Schlesien, Sieg der preußischen Armee über die Österreicher)
  • 11.04.1758 Englisch-preußischer Subsidienvertrag
    (finanzielle Unterstützung von seiten England an Preußen)
  • 05.05.1758 Beginn der Belagerung von Olmütz
    (erfolglose Belagerung vom 5.5.1758 bis 1.7.1758)
  • 30.06.1758 Gefecht bei Domstadtl
    (Ort in Mähren, Österreicher überfallen einen preußischen Versorgungstransport, als Folge wird die Belagerung von Olmütz aufgegeben)
  • 25.08.1758 Schlacht bei Zornsdorf
    (Schlacht zwischen Russen und Preußen - keine Entscheidung trotz hoher Verluste)
  • 28.09.1758 Schlacht bei Fehrbellin
    Die preußischen Truppen unter General Carl Heinrich von Wedel versuchten, die schwedischen Offensive in Brandenburg zu stoppen.
    (Ort in der Mark Brandenburg, hier besiegten die schwedischen Truppen, trotz zahlenmäßig Unterlegenheit, die preußischen Truppen, und zwangen die preußischen Truppen zum Rückzug)
  • 14.10.1758 Schlacht bei Hochkirch
    (Ort in Sachsen, Schlacht zwischen Preußen und Österreich, hohe Verluste für Preußen, dabei verlor Preußen die gesamte Artellerie)
  • 07.12.1758 Erneuerung des englisch-preußischen Subsidienvertrag
  • 23.06.1759 Schlacht bei Kay
    (Ort in der Mark Brandenburg, Schlacht zwischen Preußen und Russen. Niederlage der Preußen bei dem Versuch die Vereinigung der russischen und der österreichischen Armee zu verhindern)
  • 12.08.1759 Schlacht bei Kunersdorf
    (Ort in der Mark Brandenburg, In der Schlacht erhielt die preußische Armee die wohl vernichtendste Niederlage durch die vereinigten Russen und Österreicher)
  • 04.09.1759 Kapitulation der preußischen Garnision von Dresden
  • 21.11.1759 Kapitulation des Korps Finck bei Maxen
    (14.000 preußische Soldaten wurden von österreichischen Truppen eingekesselt und ergaben sich kampflos)
  • 25.11.1759 Deklaration von Ryswyk
    (Deklaration von England und Preußen an Österreich, Frankreich und Rußland, es sollte ein Friedenskongreß einberufen werden)
  • 23.06.1760 Schlacht bei Landeshut
    (Ort in Schlesien, Schlacht zwischen Preußen und Österreich endet mit der völligen Vernichtung des preußischen Korps)
  • 15.08.1760 Schlacht bei Liegnitz
    (Ort in Schlesien, erfolgreicher Durchbruch der von den österreichischen Truppen nahezu eingeschlossenen preußischen Armee)
  • 03.10.1760 Einnahme Berlins durch Russen und Österreicher
    (Am 07.10.1760 räumen die Russen und Österreicher Berlin, nachdem Friedrich II. mit Truppen nach Berlin eilt.)
  • 03.11.1760 Schlacht bei Torgau
    (Ort in Sachsen, Sieg Preußens über Österreich, hohe Verluste der Preußen)
  • 12.12.1760 Letzte Erneuerung des englisch-preußischen Subsidienvertrag
  • 20.08.-26.09.1761 Lager von Bunzelwitz
    (Ort in Schlesien, befestigtes Lager der preußischen Armee, um der vereinigten österreichisch-russischen Armee zu widerstehen, nach dem Abzug der russischen Armee wurde das Lager aufgehoben.)
  • 16.12.1761 Kapitulation von Kolberg
    (Stadt in Pommern, dreimal von der russischen Armee belagert: 3.10.-30.10.1758, 27.8.-18.9.1760 und 19.8.-16.12.1761)
  • 05.05.1762 Friede zu Petersburg zwischen Preußen und Russland
    (nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762), stellte ihr Nachfolger Zar Peter - ein begeisterter Bewunderer Friedrichs - sofort alle Kampfhandlungen gegen Preußen ein. Russland gab alle seine Eroberungen ohne Entschädigung an Preußen zurück.)
  • 22.05.1762 Friede zu Hamburg zwischen Preußen und Schweden
    (die Vorkriegsverhältnisse wurden wiederhergestellt)
  • 19.06.1762 Preußisch-russischer Allianzvertrag
  • 21.07.1762 Gefecht bei Burkersdorf
    (siegreiches Gefacht der preußischen Armee mit österreichischen Truppen)
  • 29.10.1762 Schlacht bei Freiberg
    (Ort in Sachsen, preußische Truppen brachten der Reichsarmee eine schwere Niederlage bei)
  • 15.02.1763 Friede zu Hubertusburg zwischen Preußen, Österreich und Sachsen
    (Die Bestimmungen des Breslauer und des Aachener Friedens wurden bestätigt, d.h. Preußen behielt Schlesien und die Grafschaft Glatz. Preußen räumte Sachsen und versprach dafür seine Kurstimme den Habsburgern)
1767-1782
Entwässerung des Warthebruchs. (8.000 Hektar Land werden gewonnen)

1768
Das Schutzgeld der Juden in Preußen wird erhöht. Einen großen Teil wird von den Berliner Juden getragen.

1769
In Potsdam wird der Bau des Neuen Palais von Sanssouci beendet. (1763-1769)

1772
Das Königreich Polen wird nach inneren Unruhen zwischen Russland, Österreich-Ungarn und Preußen aufgeteilt. Es kommt zur "Erste Polnische Teilung"

1783
In Berlin entsteht der Lustgarten vor dem von Friedrich II. gestifteten Dom.

17.8.1786
König Friedrich II. (der Große) stirbt in Potsdam. Er hinterläßt ein gestärktes Königreich Preußen mit ausgebauter Hauptstadt Berlin, zu dem das Kurfürstentum Brandenburg, die Herzogtümer Schlesien und Vorpommern, die Provinzen Ost- und Westpreußen sowie Streubesitz in Westdeutschland gehören. Das zwar finanziell ausgezehrte aber wirtschaftlich expandierende Land wird durch eine unabhängige Rechtsprechung, ein staatsloyales Beamtentum und einen inzwischen als selbstverständlich angesehenen Geist der Aufklärung stabilisiert. Neuer Preußenkönig wird sein Neffe Friedrich Wilhelm II.

1787
Ein verheerender Stadtbrand vernichtet über 900 Häuser in Neuruppin. In den Jahren 1788-1803 wird die Stadt wieder errichtet.

1788
Schulreform : Einführung des Abiturientenexamens.
In Berlin beginnt man mit dem Bau des Brandenburger Tor (1788-91, 1794 erhält das Brandenburger Tor seine Quadriga mit Viktoria) und in Potsdam wird das Marmorpalais gebaut.

1791
Carl Gotthard Langhans vollendet den Bau des Brandenburger Tores.

1792-97
Erster Koalitionskrieg gegen Frankreich.

1793
Zweite Polnische Teilung

1794
In Preußen tritt das seit 1784 öffentlich diskutierte Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten in Kraft.

1795
Dritte Polnische Teilung. Nach der Dritten Polnischen Teilung hatte das Königreich Polen aufgehört zu existieren.

1796
Im Berliner Vertrag legen Preußen und Frankreich die Demarkationslinien für das in den Koalitionskriege neutrale Norddeutschland neu fest.

1797
Der Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. stirbt. Ihm folgt sein Sohn als König Friedrich Wilhelm III., der in Preußen wieder die verschärfte Zensur einführen wird.

1799
In Berlin wird die Bauakademie gegründet.

1799-1802
2. Koalitionskrieg gegen Frankreich.