Bunkeranlagen - Relikte aus dem (kalten) Krieg

Bunker in Garzau
Der Bunker in Garzau war das Organisations- und Rechenzentrum (ORZ) der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Der Bau des Bunkers war von 1972 - 1975. Im Jahre 1976 wurde der Bunker dann der NVA zur Nutzung übergeben.
Führungen finden jeden am jeweils letzten Sonntag um 16:00 Uhr staat. Die Führungen durch den Bunker dauern ca. 90 Minuten. Der Eintrittpreis pro Person: 10,00 Euro. Bitte auf angebrachte Kleidung achten, da die Temperaturen im Inneren des Bunkers um die 12 Grad liegen. Anmeldung unter Mobil : 0173 2825311 oder 0173 9562963
weitere Informationen : www.bunker-garzau.de

Bunker in Strausberg
Der Bunker war die Hauptnachrichtenzentrale des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DDR in Strausberg (Tarname : Wostok). Der Bunker wurde von der NVA von 1980-1990 betrieben.
weitere Informationen : www.hptnzmfnv.homepage.t-online.de/index.htm

Kartenausschnitt Bunker Garzau und Strausberg:

Bunker in Garzau und Strausberg - Kartenausschnitt


Bunker in Ladeburg
Der Bunker diente als Gefechtsstand der 41. Fla-Raketenbrigade der Nationalen Volksarmee (NVA). Der Bunker in Ladeburg wurde von 1983 - 1985 erbaut. Der Bunker ging 1986 in Betrieb.
Die Besichtigungen dieses Bunkers sind nur nach Voranmeldung immer an den Wochenenden und Feiertagen möglich. Die Führung durch den Bunker dauert 90 Minuten. Der Eintrittpreis pro Person: 5,00 Euro. Bitte auf angebrachte Kleidung achten, da die Temperaturen im Inneren des Bunkers um die 12 Grad liegen.
Anmeldungen unter Telefon : 03338 702819 oder Mobil : 0162 1812926
weitere Informationen : www.bunker-ladeburg.de

Bunker der Führungsstelle des Ministeriums für Staatssicherheit bei Biesenthal
Führungsbunker (Bunker 5005) vom Chef der Staatssicherheit Erich Mielke. Weitere Information zum Bunker und zur Besichtigung unter : 0172-1696692 oder 0171-3350624

Kartenausschnitt Bunker Ladeburg und Biesenthal:

Bunker in Ladeburg, Biesenthal - Kartenausschnitt


Bunker in Harnekop
Der Bunker diente als Führungsbunker des Ministers für Nationale Verteidigung im Kriegsfall. Der Bunker in Harnekop wurde von 1971 und 1976 errichtet. In dem Bunker hätten bis zu 450 Menschen einen Monat überleben können.
Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreise unter : www.atombunker-16-102.de/html/zeitenpreise.html
weitere Informationen : www.bunker-harnekop.de

Bunker in Wölsickendorf-Wollenberg
Der Bunker diente als Troposphären-Funkstelle der Nationalen Volksarmee (NVA). Tushurka war die Tarnbezeichnung der Stütznachrichtenzentrale 301 der NVA der DDR im strategischen Troposphären-Nachrichtensystem "BARS" der Teilnehmerländer des Warschauer Vertrages. Der Bunker ging 1987 in Betrieb.
Die Besichtigungen des Bunkers sind nur nach Voranmeldung am Wochenende um 10.00 Uhr und 14.00 Uhr möglich. Die Besichtigungen dauern 3 Stunden. Der Eintrittpreis pro Person: 13,50 Euro, Kinder bis 14 Jahren zahlen 5,00 Euro. Bitte auf angebrachte Kleidung achten, da die Temperaturen im Inneren des Bunkers um die 12 Grad liegen. Anmeldung unter Telefon : 033454 49865.
weitere Informationen : www.bunker-wollenberg.de

Kartenausschnitt Bunker Fürstenwalde/Spree:

Bunker in Wollenberg und Harnekop- Kartenausschnitt


Bunker in Falkenhagen
Der Bunker ist eine ehemalige Bunkeranlage der Wehrmacht. Der Bunker war eine Kriegsdührungsstelle oder auch vorgeschobener Gefechtsstand des Oberbefehlahabers der Truppen in Westrichtung (oder auch Oberbefehlshaber Westlicher Kriegsschauplatz genannt). Da sich dieser bis in die 80ziger Jahre auf besondere Weisung aus dem sowjetischen Generalstab generierte wurde der Bunker auch als Kriegsführungsstelle des sowjetischen Genralstabes bezeichnet. Ab Mitte der 80ziger Jahre war der Oberbefehlshaber der Truppen in Westrichtung dann eine feste Struktur im Frieden in Legnica/Polen. Der dann in besonderen Fällen Teile seines Stabes in den Bunker Falkenhagen verlegte. Der Bunker befindet sich auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne.

Kartenausschnitt - Bunker in Falkenhagen:

Bunker Falkenhagen - Kartenausschnitt


Bunker in Wünsdorf
Der Bunker Zepplin diente der deutschen Heeresführung als Hauptquartier im 2. Weltkrieg. Die Bunkeranlage Maybach I diente im Kriegsfall als sicherer Arbeitsplatz für die Offiziere des Generalstabes. Die Bunkerhäuser von Maybach I waren unterirdisch durch Stollen verbunden. 1940 entstand die Bunkeranlage Maybach II. Sowjetische Truppen haben 1945 versucht Maybach I und II zu sprengen, ohne Erfolg.
Sommer wie Winter bietet die Bücherstadt Wünsdorf ihre Bunkerführungen an. Und das zum größten Teil bei wohligen 10 Grad plus, die ganzjährig in den militärischen Unterwelten herrschen. Zur Zeit werden 4 verschiedene Touren angeboten :
Tour 1 - Die Bunker Maybach I und Zeppelin
Tour 2 - "Auf den Spuren der Russen"
Tour 3 - Spezialführung
Tour 4 - Vier-Bunker-Tour ( auf Wunsch mit Lagerfeuer + Feldverpflegung )

weitere Informationen : www.buecherstadt.com/animation/uebersicht-bunkerfuehrungen.htm
 
Kartenausschnitt Bunker Wünsdorf:

Bunker in Wünsdorf - Kartenausschnitt


Bunker in Fürstenwalde/Spree
Einmalig in Europa ist eine besuchsfähige Bunkeranlage, in welcher drei Armeen über Jahre in ein und den selben Räumen "gedient" haben (Waffen-SS, NVA und Bundeswehr).
Es ist die Bunkeranlage "Fuchsbau" im Land Brandenburg, in der Nähe von Fürstenwalde/Spree und Bad Saarow), dem "Heiligtum" der Luftüberwachung des Warschauer Paktes während der Zeit des Kalten Krieges.
In 2,5 Stunden werden den Besuchern einzigartige Erlebnisse durch über 50 Jahre Zeitgeschichte vermittelt. Die gesamte Bunkeranlage ist beleuchtet und belüftet, ausreichend Parkmöglichkeiten für Reisebusse sind vorhanden. Die Führungen werden durch fachlich kompetente Referenten ausgeführt.
Anschrift:
Bunkermuseum Fuchsbau
Am Fuchsbau 8a
15526 Bad Saarow
Telefon: 0162-9598011
eMail: anmeldung@bunkermuseum-fuchsbau.de
weitere Informationen : www.bunkermuseum-fuchsbau.de

Kartenausschnitt Bunker Fürstenwalde/Spree:

Bunker in Fürstenwalde/Spree - Kartenausschnitt


Bunker Kolkwitz - Gefechtsstand der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung
In Kolkwitz -westlich von Cottbus- befindet sich ein Schutzbauwerk der ehemaligen NVA. Das Schutzbauwerk wurde ab 1967 als Gefechtsstand der 1. Luftverteidigungsdivision der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung genutzt. Sie können den Bunker an jedem 3. Samstag im Monat besichtigen.
Anschrift:
Militärhistorisches Museum Kolkwitz
Am Technologiepark
03099 Kolkwitz
weitere Informationen : www.kolkwitzerbunker.de

Kartenausschnitt Bunker Kolkwitz:

Bunker in Kolkwitz - Kartenausschnitt


weitere Bunkeranlagen im Land Brandenburg - Bearbeitung - Hilfe dabei willkommen

Bunker Freudenberg
Bunker diente als Führungsstelle des Minister des Innern DDR.

Bunker in Friedrichsthal
Der Bunker befindet sich im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal, und diente während des 2. Weltkrieges als Funkanlage der Deutschen Wehrmacht.

Bunker in Brandenburg-Kirchmöser
Der Bunker diente während des 2. Weltkrieges als Luftschutzturm.

Bunker in Falkensee
Der Bunker diente während des 2. Weltkrieges als Luftschutzturm. Er befindet sich im Ortsteil Albrechtshof der Stadt Falkensee.

Bunker in Oranienburg
Bunker auf dem ehemaligen Gelände der Ernst Heinkel Flugzeugwerke AG auf dem Flugplatz. Ein weiterer Bunker befindet sich auf der Kasernenanlage im Ortsteil Sachsenhausen. Dieser Bunker ist zu einem Fledermausquartier ausgebaut worden.

Bunker in Döberitz
Bunkeranlage diente während des 2. Weltkrieges als Gefechtsstand der Luftwaffe und der Luftverteidigung des Großraumes Berlin. Der Bunker befindet sich in der Nähe des ehemaligen Flugplatzes von Döberitz.

Bunkerkomplex 5000
Dieser Bunkerkomplex sollte dem Schutz der ehemaligen Führung der DDR dienen, und die Kommunikation der NVA mit dem den Streitkräften des Warschauer Pakts gewährleisten. Der Komplex umfasste folgende Bunker :
  • 17/5001 - Führungsbunker NVR (Perle oder auch Honecker-Bunker) - in der Nähe von Prenden
  • 17/5002 - Nachrichtenbunker - bei Marienwerder
  • 17/5005 - Führungsbunker des Ministeriums für Staatssicherheit - in der Nähe von Biesenthal
  • 17/5011 - Nachrichtenbunker - in der Nähe von Prenden
  • 17/5020 - Heliport - in der Nähe der ehemaligen Waldsiedlung Wandlitz
  • 17/5021 - Nachrichtenbunker - nördlich von Werbellin in der Schorfheide

Bunker in Himmelpfort
Der Bunker diente während der DDR-Zeiten als Kernwaffendepot, er wurde auch als Lychen II bezeichnet. Bis zur Wende unterlag der Bunker höchster Geheimhaltungsstufe. Hier lagerten Gefechtsköpfe, Zünder und Transportbehälter für das Kurzstreckenraketen-Nuklearwaffenarsenal (SRBM) der DDR.

Bunker in Gallinchen
Der Bunker diente als Ausweichführungsstelle der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit des Bezirkes Cottbus. Der Bunker wurde Ende der 70er Jahre errichtet. Ab Ende 1989 war dieser Bunker Rückwärtige Führungsstelle (RFS) der 1. Luftverteidigungsdivision (1. LVD) der LSK/LV NVA.

Bunker in Kunersdorf
Bunker diente als Funksendestelle von Bunker Harnekop.