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Deutsch-Polnisches Erbe

Gruß aus Christianstadt/Bober

Wappen von Christianstadt/Bober Christianstadt liegt am Westufer des Bobers, gegenüber der schlesischen Stadt Naumburg am Bober. Frankfurt/Oder ist 150 Kilometer nordwestlich und Breslau 150 Kilomter südwestlich entfernt. Die Stadt befindet sich an der östlichen Grenze von Brandenburg, der Bober bildet die Grenze zu Schlesien.

Entstanden ist der Ort aus dem gegenüber von Naumburg am Bober liegende Dorf Neudorf. 1635 fällt der Ort Neudorf am Bober an Sachsen. 1650 erteilte der Herzog Christian von Sachsen-Merseburg, Markgraf der Niederlausitz, dem Grafen Erdmann von Promnitz, Herrn der Standesherrschaft Sorau, die Genehmigung zur Aufnahme protestantischer Glaubensflüchtlinge aus Schlesien, vorwiegend aus den Fürstentümern Sagan und Glogau. 1654 wurde eine evangelische Kirche erbaut. Der Stadtkern wurde Herzog Christian zu Ehren in Form der Buchstaben "CH" angelegt. 1659 erhält der Ort Neudorf das Stadtrecht von Christian I. von Sachsen-Merseburg verliehen mit neuem Namen Christianstadt.

1815 gelangte die Stadt mit der Abtretung der Niederlausitz an Preußen. 1895 wurde die Stadt an den Eisenbahnanschluß der Strecke Breslau-Berlin angeschlossen. 1904 wurde die Strecke über Naumburg nach Grünberg verlängert.

Zunächst war in der Stadt die Textilindustrie vorherrschend. Im 20. Jahrhundert erfolgte die Ansiedlung von chemischer Industrie. 1931 wurde die Holzbrücke zwischen Christianstadt und Naumburg erneuert. 1937 wurde die Deutsche Naturfaser GmbH gegründet, dieser betrieb sollte aus heimischen Gewächsen, besonders Weidenrinden, spinnfähige Fasern gewinnen. Schnell expandierte der 1937 entstandene Betrieb,Während des Zweiten Weltkrieges befand sich seit Juli 1944 westlich der Stadt am Schwedenwall im Forst Christianstadt ein Außenlager des KZ Groß-Rosen.

In der Stadt Cristianstadt lebten im Jahre 1939 zirka 1.790 Einwohner. Am 15. Februar 1945 wurde die Boberbrücke zwischen Naumburg und Christianstadt gesprengt. Am 18. Februar 1945 wurde die Stadt Christianstadt von sowjetischen Truppen besetzt und kam dann unter polnischer Verwaltung. Alle deutschen Bewohner von Christianstadt wurden nach 1945 vertrieben und polnische Vertriebene aus den polnischen Ostgebieten wurden in der Stadt angesiedelt.

Der heutige polnische Namen von Christianstadt lautet : Krzystkowice.
(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)