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Kurze Heimatkunde des Kreises Crossen (Oder)

1. Ausdehnung und Gestalt

 Der Kreis Crossen, im Südosten der Heimatprovinz Brandenburg gelegen, ist 1.307,56qkm oder 130.756 ha groß. Seine größte Ausdehnung erstreckt sich von Südwest nach Nordost in einer Länge von ungefähr 65 km. Die ostwestliche Ausdehnung beträgt im nördlichen Teil 30 bis 50 km; nach Süden zu wird der Kreis schmaler und läuft schließlich in einen Streifen von kaum 3 km Breite aus.

 Unser Kreis, der zwischen 51 Grad 44 Minuten und 52 Grad 17 Minuten nördlicher Breite und zwischen 14 Grad 48 Minuten und 15 Grad 33 Minuten östlicher Länge liegt, wird von dem 15. Längenkreise durchschnitten. Nach der Sonnenzeit dieses Längenkreises, die man als mitteleuropäische Zeit bezeichnet, richten sich die Uhren von ganz Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Luxemburg, Schweiz, Österreich-Ungarn, Serbien, Italien. Er geht in unserm Kreise an Heidenau, Münchsdorf, Brankow, Preichow und Königswille vorüber.

 Mitten durch den Kreis zieht sich in ostwestlicher Richtung die Oderniederung. Sie ist eine Ebene, die sich von Osten nach Westen neigt. Ihre Breite wechselt zwischen 3 und 8 Kilometern. Die Oder windet sich in Bogen durch das weite Tal. Zu beiden Seiten wird es von Höhenländern eingeschlossen. Zuweilen senken sie sich ganz allmählich zur Niederung, oft aber fallen sie steil ab, so daß dann die Oberflächenform ziemlich bewegt erscheint. Solche schroffen Talränder bilden die "Steile Wand" bei Goskar, der Crossener Bergwall, der Schönfelder Windmühlenberg, die Rusdorfer Berge.

 Die Höhenländer zeigen eine wellige Oberfläche. Anmutige Täler, sanfte Anhöhen, platte Ebene und höhere Hügelgruppen wechseln mannigfach. Das nördliche Höhenland gehört der Sternberger Hochfläche an. Seine größten Erhebungen hat es im Tammendorfer Höhenzuge, der an seiner höchsten Stelle 129 Meter erreicht. Die Hügelkette, die von Baudach nach Beutnitz und Crämersborn verläuft, gewinnt ihre größte Höhe in den Peziskenbergen bei Beutnitz (123 m). Von den Senken, die sich durch das Höhenland ziehen, geht die größte von Drewitz über Beutnitz, Glembach, Straube, Zettitz bis Trebichow. Sie ist mit einer Reihe von Seen ausgefüllt, die durch Fließe miteinander verbunden sind. Im Osten liegt das Grieseltal, das bei dem Dorfe Griesel beginnt und sich in nordsüdlicher Richtung bis zum Odertale erstreckt. In schnellem Laufe schlängelt sich durch dies liebliche Tal der Grieselbach; zahlreiche blinkende Teiche und Seen sind in seine Wald- und Wiesengründe eingebettet. An der Nordgrenze des Kreises entlang verläuft das Tal der Pleiske.

 Durch den südlichen Kreisteil erstreckt sich von Süden nach Norden das Bobertal. In reizender Abwechselung bietet es eine Fülle landschaftlicher Schönheiten. Im Kiesigen Flussbette eilen geschwätzig in launischen Windungen die Wogen des Bobers dahin. Überhängende Erlen und Weiden spiegeln sich in den klaren Fluten. An seinen Ufern begleiten den Fluß saftiggrüne Wiesenteppiche, bestreut mit dunklem Gebüsch und durchrieselt von munteren Bächen. Schroff und steil oft waldgekrönte Höhen nach beiden Seiten empor.

 Das Höhenland rechts vom Bober bildet den westlichen Ausläufer der Grünberger Höhen. An der Ostgrenze erheben sich die Treppelner Berge, die in ihrem höchsten Punkte bis 135 m emporragen und damit die höchste Erhebung des Kreises erreichen. Hervortretende Höhen sind noch der Fuchsberg (120 m) und der Zerbingsberg (118 m) bei Grunow.

 Das Höhenland links vom Bober ist der östliche Teil des Gubener Höhenlandes, das sich zum Neißetale erstreckt. Von Dachow zieht sich ein Höhenzug zwischen Schegeln und Wellnitz entlang. Als bedeutendste Höhen heben sich die Chigonkenberge heraus. Sie steigen in ihrer höchsten Spitze bis 125 m empor und gewähren einen weiten Blick über das Bobertal bis nach Crossen hin, bei klarem Wetter selbst bis zur Stadt Grüneberg. Andere hervorragende Erhebungen des Zuges sind der Pferdeberg (110 m) und die Kotschalkenberge (108 m). Der Kempfenberg bei Brankow ist eine alleinstehende Kuppe, 112 m hoch, an die sich ein reicher Sagenkreis knüpft. Durch den schmalen Zipfel im Süden verläuft in ostwestlicher Richtung das Tal der Lubst, aus dem sich nach Süden die Dolziger Höhen erheben. Von Seedorf zieht sich über Hermswalde und Göhren eine Senke hin, die durch den Landgraben entwässert wird.
(Crossener Kreiskalender 1921)

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