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Kurze Heimatkunde des Kreises Crossen (Oder)

3. Beschaffenheit

 Der Boden des Kreises ist vorwiegend Sandboden, auf dem Roggen, Kartoffeln, Hafer und Futterkräuter gebaut werden. Die sandigsten Striche sind mit Buchweizen, Kiefernwald und Heidekraut bestanden.
Neben dem kargen Sandboden, dessen Blöße der grüne Mantel des Kiefernwaldes liebreich deckt, kommt auch ertragreicher Lehmboden vor, der mit Gerste und Weizen bestellt wird.

Torfmoor bei Blochbude
Torfmoor bei Blochbude

 In den Niederungen breiten sich weite Wiesen- und Weideflächen aus. Es finden sich auch zahlreiche Torfmoore. Die größten sind das staatliche Dachower Luch und das Torfmoore bei Amt Sorge, Brankow, Schegeln. Preichow, Seedorf, Chrumow, Crämersborn, Zettitz, Siebenbeuthen und noch kleineren bei verschiedenen anderen Orten. Die Torfmoore sind meist aus Seebecken entstanden. An den Ufern des Sees breiten sich Pflanzen aus. Die Bestände bestehen gewöhnlich aus Schilfrohr, Rohrkolben (Bumskeulen), Binsen, Kalmus, Schachtelhalmen, Teichrosen, Wasserlilien und anderen Sumpf- und Wasserpflanzen. Alljährlich sinken beim Absterben der Pflanzen die Reste auf den Grund und vermodern. Der Pflanzengürtel drängt sich allmählich immer weiter in den See vor. Die abgestorbenen Pflanzenreste häufen sich auf dem Grunde an und gehen in Torf über. Jahr auf Jahr verstärken sich die gebildeten Torfmassen und schließlich ist der ganze See zugewachsen und in einen mit Wasserpflanzen bestandenen Sumpf umgewandelt. Vielfach schieben sich gegen die noch offene Wasserfläche über den weichen Torfgrund vom Ufer schwimmende Wiesen vor. Mit der Zeit siedeln sich auf der Moordecke auch Bäume an, besonders Erlen. Durch Torfbildung höht sie sich mehr und mehr auf, dadurch wird die Oberfläche trockener, und nun finden auch andere Waldbäume ihr Fortkommen, Birke, Kiefer, Fichte und Eiche. So ist die Wasserfläche im Laufe der Jahre zu festem Land geworden. Die Moore werden zur Torfentwässerung benutzt. Nachdem sie entwässert und bearbeitet worden sind, verwertet man sie als Wiesen und Äcker.

 In kleineren und größeren Lagern ist mehrfach Ton vorhanden. Ein mächtiges Tonlager findet sich bei Sommerfeld in den Dolziger Höhen. Der Ton wird in Ziegeleien und Töpfereien verarbeitet.

 An verschiedenen Stellen hat man Braunkohle entdeckt. Es finden sich Lager bei Deutsch-Sagar, Fritschendorf, Thiemendorf, Treppeln, Sommerfeld, Göhren, Grabkow, Dubrow, Wellmitz, Preichow, Schegeln, Messow, Eichberg und Drehnow. Ehemals waren mehrere Bergwerke im Betriebe, Grube "Wilhelmine" bei Deutsch Sagar, Grube "Anna" bei Fritschendorf, Grube "Friedrich Wilhelm" bei Göhren und Grube "Emil" bei Dubrow. Gegenwärtig wird bei Wellmitz Braunkohle zutage gefördert.

 Fast überall wird in größeren oder kleineren Mengen Raseneisenstein gefunden. Die im Wasser aufgelösten Eisenteile setzen sich in Wiesengründen, in Sümpfen und Flußniederungen als gelber Schlamm ab und wandeln sich in dunkelbraunen Raseneisenstein (Ortstein) um. In früheren Zeiten wurden die die größeren Erzlager ausgebeutet. In Eisenwerken wurden aus den Erzen Roheisen hergestellt. Solche alte Eisenhütte ist noch der Pleiskehammer. Der Hüttenbetrieb war früher nicht unbedeutend, man stellte die verschiedensten Eisenwaren her. Friedrich der Große ließ dort Kugeln für sein Heer gießen. Napoleon I. zwang das Werk, ihm Kugeln und Bomben nach Berlin zuliefern. Es bestanden ehemals noch ein Eisenhüttenwerk bei Topper, die Samtmühle, und der Neubrücker Hammer. Heute wird nirgends mehr aus dem Raseneisenstein Eisen ausgeschmolzen; es lohnt sich nicht mehr. Auch der Pleiskehammer beschäftigt sich nur noch mit der Eisenbearbeitung.
(Crossener Kreiskalender 1921)

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