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Kurze Heimatkunde des Kreises Crossen (Oder)

4. Entstehung

 Wandert man durch die heimatlichen Flur, so ist man wohl erstaunt über den Reichtum an Steinen, die auf Feldern und in den Wäldern ausgestreut sind, und der Landmann ist oft recht unwillig, wenn der Pflug fortwährend an die unter der Ackererde verborgenen Felsstücken stößt. Feldsteine oder Findlinge nennen wir sie. Zuweilen sind sie von beträchtlicher Größe. Woher stammen sie alle? Riesen haben sie hingeworfen, erzählt die Sage, und die Landleute sagen: "Sie wachsen". Es sind Fremdlinge aus fernem Land. Sie können von einer weiten Reise erzählen.

 Es gab eine Zeit - vor vielen, vielen tausend Jahren - da bedeckte eine gewaltige, berghohe Eisdecke unsere Heimat. Das Eis kam von Norden her, von Skandinavien, und schob sich langsam südwärts. Die riesigen Eisströme rissen von den skandinavischen Gebirgen Felsblöcke los und nahmen sie mit. Auch Schutt- und Erdmassen schleppten sie mit sich fort. Es entstand so unter der Fläche des Eises eine gewaltige Schuttdecke, eine sandige, schlammige Masse, durchsetzt mit unzähligen großen und kleinen Steinblöcken. Langsam, aber unaufhaltsam bewegte sich das Eis mit den ungeheuren Mengen von Gesteinschutt nach Süden und bedeckte unsere norddeutsche Heimat, Jahrtausende blieb es. Dann aber, als es wärmer wurde, schmolz es. Die Erdmassen und die Steine bleiben liegen und bilden nun unsern heimatlichen Boden. Das Eis war's also, das im Verlaufe vieler Tausende von Jahren die ganze Schutt- und Kiesdecke über unsere Heimat ausbreitete.

 Die Schmelzwasser der Eisdecke bildeten große Flüsse. Riesenströme wälzten sich durchs Land. Meilenbreite, tief ausgefurchte Täler wühlten sich die mächtig einherbrausenden Wassermassen. Allmählich verliefen sich die Wasser mehr und mehr. Die von den Schmelzwassern geschaffenen Täler blieben. Ein solches Riesental ist die Oderniederung, ein kleineres das Bobertal. Unsere Flüsse benutzen diese alten Täler, aber sie sehen darin so winzig aus - Zwerge im Riesenbett.

 So reden die Steine und die Täler von längst vergangener Zeit, da hier hohe Eisberge ruhten, wo heute der Pflug Furchen zieht und die Herde weidet.
(Crossener Kreiskalender 1921)

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