Deutsch-Polnisches Erbe

Cüstrin oder Küstrin


Wappen von Küstrin

Gruß aus Cüstrin

Das Gebiet um Küstrin war seit dem 2. Jahrhundert von Stämmen der Germanen besiedelt. Nach der großen Völkerwanderung siedelten sich slawische Stämme dort an. Ab dem 10. Jahrhundert gehörte das Gebiet um Küstrin zu Pommern. Im Jahre 1200 kam Küstrin nach vielen Kämpfen zu Polen und 1261 zur Markgrafschaft Brandenburg. Küstrin erhielt um 1300 das Stadtrecht von Albrecht III. von Brandenburg verliehen. 1402 wurde die Neumark, so auch Küstrin, an den den Deutschen Orden verpfändet und 1429 dann endgültig in den Besitz des Deutschen Ordens. Im Jahre 1455 erwirbt Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg vom Deutschen Orden die Stadt Küstrin.

Schloßkaserne 1535 wurde Küstrin zur Residenzstadt von Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin erhoben (siehe auch Gebietsteilung von Kurfürst Joachim I. Nestor von Brandenburg unter seinen Söhnen). In den Jahren 1535 bis 1568 errichtete ließ er das Schloß und die Festung errichten. Nach dem Tod von Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin (genannt Hans von Küstrin) im Jahr 1571 fiel die Markgrafschaft Brandenburg-Küstrin wieder an das Kurfürstentum Brandenburg. In den Jahren von 1640 bis 1688 wurde Küstrin zu einer der stärksten Festung Deutschlands ausgebaut.

Schloßkaserne Nach dem Fluchtversuch aus Preußen des preußische Kronprinz Friedrich, wurde dieser von seinem Vater König Friedrich Wilhelm I. von Preußen von 1730 bis 1732 im Küstriner Schloss inhaftiert. Am 6. November 1730 wurde auf der Festung Küstrin der Freund und Fluchthelfer von Kronprinz Friedrich, Hans Hermann von Klatte, hingerichtet. Während des Siebenjährigen Krieges wurde die Festung Küstrin von den russischen Truppen zwar angegriffen und in Brand geschossen, aber durch die Schlacht von Zornsdorf am 14. Oktober 1758 konnte eine Besetzung verhindert werden.

Im Jahre 1804 bis 1814 wurde Küstrin durch französische Truppen besetzt. Im Jahre 1857 erhielt Küstrin einen Anschluß an das Eisenbahnnetz der Preußischen Ostbahn. Durch den Anschluß an die Eisenbahn, die Oder und Warthe und der Reichstrasse 1 entwickelte sich Küstrin sehr rasch zu einem Verkehrsknotenpunkt. Da sich die Stadt zu dieser Zeit sehr schnell entwickelte wurde der Stadtteil Küstrin-Neustadt gegründet. Nach dem 1. Weltkrieg wurden nach den Versailler Vertrag alle Befestigungen an der Nord- und Ostseite in den Jahren von 1921 bis 1931 abgerissen und die Festung wurde geschliffen. Erst nach der Wiederaufrüstung in der Zeit ab 1933 wurde bis zum Kriegsbeginn wieder die Truppenstärke des 1. Weltkrieges erreicht.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Küstrin bei Kampfhandlungen zu 90 Prozent zerstört. Nur der Stadtteil Küstrin-Neustadt wurde wieder nach dem Krieg aufgebaut. Die Altstadt wurde nicht wieder aufgebaut. Allerdings kann man die Altstadt wieder besichtigen.

Küstrin gehört heute zu Polen, der polnische Name von Küstrin lautet : Kostrzyn nad Odrą.

Küstrin Altstadt
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Stadtplan Alt Küstrin

Plan Festung Küstrin

Ansichten aus Küstrin-Altstadt:
Küstrin - Oderbrücke mit Schloßkaserne
Oderbrücke mit Schloßkaserne

Küstrin - Partei an der Oder mit Schloßkaserne
Partei an der Oder mit Schloßkaserne

Küstrin - Blick auf das Schloss
Blick auf das Schloss

Küstrin - Schloss
Schlossansicht

Küstrin - Schloss
Schlossansicht

Küstrin - Schloss
Schlossansicht

Küstrin - Im Schlosshof mit Denkmal Kurprinz Friedrich Wilhelm
Im Schlosshof mit Denkmal Kurprinz Friedrich Wilhelm

Küstrin - Am Kattewall
Am Kattewall

Küstrin - Berliner Tor
Berliner Tor

Küstrin - Zorndorfer Tor
Zorndorfer Tor

Küstrin - Festungsgraben am Kietzer Tor
Festungsgraben am Kietzer Tor

Küstrin - Alte Wallanlagen
Alte Wallanlagen

Küstrin - In den Wallanlagen
In den Wallanlagen

Küstrin - Wallanlagen
Wallanlagen

Küstrin - In den Wallanlagen
In den Wallanlagen

Küstrin - Hohe Kavalier
Hohe Kavalier

Küstrin - Artillerikaserne und Offizierskasino
Artillerikaserne und Offizierskasino

Küstrin - Artillerikaserne
Artillerikaserne

Küstrin - Stülpnagel-Kaserne
Stülpnagel-Kaserne

Küstrin - Stülpnagel-Kaserne
Stülpnagel-Kaserne

Küstrin - Schlossfreiheit
Schlossfreiheit

Küstrin - Marienkirche
Marienkirche

Küstrin - Rathaus
Rathaus

Küstrin - Renneplatz
Renneplatz

Küstrin - Marktplatz
Marktplatz

Küstrin - Markt mit Rathaus
Markt mit Rathaus

Küstrin - Rosengarten
Rosengarten

Küstrin - Neue Eisenbahnbrücke
Neue Eisenbahnbrücke

Küstrin - Berlinerstrasse mit Post und Berliner Tor
Berlinerstrasse mit Post und Berliner Tor

Ansichten aus Küstrin-Neustadt :
Küstrin - Bahnhof
Bahnhof

Küstrin - Bahnhof
Bahnhof

Küstrin - Bahnhofsvorplatz und Sparkasse
Bahnhofsvorplatz und Sparkasse

Küstrin - Bahnhofstraße
Bahnhofstraße

Küstrin - Bahnhofstraße
Bahnhofstraße

Küstrin - Markgrafenstraße
Markgrafenstraße

Küstrin - Moltkeplatz
Moltkeplatz

Küstrin - Moltkeplatz
Moltkeplatz

Küstrin - Ehrenmal am Moltkeplatz
Ehrenmal am Moltkeplatz

Küstrin - Kaiserkolk mit Kirche und Anlagen
Kaiserkolk mit Kirche und Anlagen

Küstrin - Landsbergerstraße
Landsbergerstraße

Küstrin - Landsbergerstraße
Landsbergerstraße

Küstrin - Landsbergerstraße
Landsbergerstraße

Küstrin - Landsbergerstraße
Landsbergerstraße

Küstrin - Landsbergerstraße
Landsbergerstraße

Küstrin - Zorndorferstraße
Zorndorferstraße

Küstrin - Zorndorferstraße und Plantagenstraße
Zorndorferstraße und Plantagenstraße

Küstrin - Zorndorferstraße mit Eichamt
Zorndorferstraße mit Eichamt

Küstrin - Adolf-Hitler-Straße und Stadtsparkasse
Adolf-Hitler-Straße und Stadtsparkasse

Küstrin - Stadtsparkasse
Stadtsparkasse

Küstrin - Pionierkaserne
Pionierkaserne

Küstrin - Mädchen-Volksschule
Mädchen-Volksschule

Küstrin - Erweiterungsgelände des Infanterie-Regiment 50
Erweiterungsgelände des Infanterie-Regiment 50

Küstrin - Assmy´s Gesellschaftshaus Besitzer Kurt Diemke
Assmy´s Gesellschaftshaus Besitzer Kurt Diemke

Küstrin - Am Stern
Am Stern

Küstrin - Am Stern
Am Stern

Küstrin - Hotel Weißes Roß
Hotel Weißes Roß

Weitere Bilder und Informationen über Küstrin unter : www.online-nissen.de