Neumark

Hinweise - LinkNeumark
Hinweise - LinkNeumark nach Bratring
Hinweise - LinkCrossen - Heimatkunde
Hinweise - LinkDas Kirchenspiel Witzen
Hinweise - Linkneumark.pl
Hinweise - LinkFestungsfront Oder-Warthe-Bogen

Landkarten

Hinweise - LinkMesstischblätter
Hinweise - LinkNeumark 1300 - Kreise
Hinweise - LinkNeumark 1485 - Kreise
Hinweise - LinkNeumark 1815 - Kreise
Hinweise - LinkNeumark 1938 - Kreise
Hinweise - LinkLandkarte der Neumark
Hinweise - LinkKreis Arnswalde
Hinweise - LinkKreis Crossen
Hinweise - LinkKreis Friedeberg
Hinweise - LinkKreis Guben
Hinweise - LinkKreis Königsberg
Hinweise - LinkKreis Landsberg (Warthe)
Hinweise - LinkKreis Meseritz
Hinweise - LinkKreis Oststernberg
Hinweise - LinkKreis Schwerin
Hinweise - LinkKreis Soldin
Hinweise - LinkKreis Sorau
Hinweise - LinkKreis Weststernberg
Hinweise - LinkKreis Züllichau-Schwiebus
Hinweise - LinkStadtkreis Frankfurt/Oder
Hinweise - LinkNeumark Umgebungskarten

Städte der Neumark

Hinweise - LinkArnswalde bis 1938
Hinweise - LinkBad Schönfliess bis 1945
Hinweise - LinkBerlinchen bis 1945
Hinweise - LinkBernstein bis 1945
Hinweise - LinkBetsche bis 1945
Hinweise - LinkBlesen bis 1945
Hinweise - LinkBobersberg bis 1945
Hinweise - LinkBomst bis 1945
Hinweise - LinkBrätz bis 1945
Hinweise - LinkBärwalde bis 1945
Hinweise - LinkChristianstadt bis 1945
Hinweise - LinkCrossen bis 1945
Hinweise - LinkDramburg bis 1945
Hinweise - LinkDriesen bis 1938
Hinweise - LinkDrossen bis 1945
Hinweise - LinkForst bis 1945
Hinweise - LinkFrankfurt/Oder bis 1945
Hinweise - LinkFriedeberg bis 1938
Hinweise - LinkFürstenfelde bis 1945
Hinweise - LinkGassen bis 1945
Hinweise - LinkGuben bis 1945
Hinweise - LinkGöritz/Oder bis 1945
Hinweise - LinkKallies bis 1938
Hinweise - LinkKönigsberg i.d.N. bis 1945
Hinweise - LinkKönigswalde bis 1945
Hinweise - LinkKüstrin bis 1945
Hinweise - LinkLagow bis 1945
Hinweise - LinkLandsberg/W. bis 1945
Hinweise - LinkLiebenau bis 1945
Hinweise - LinkLippehne bis 1945
Hinweise - LinkMeseritz bis 1945
Hinweise - LinkMohrin bis 1945
Hinweise - LinkNeudamm bis 1945
Hinweise - LinkNeuwedell bis 1938
Hinweise - LinkPförten bis 1945
Hinweise - LinkReetz bis 1938
Hinweise - LinkReppen bis 1945
Hinweise - LinkSchwerin/Warthe bis 1945
Hinweise - LinkSchwiebus bis 1945
Hinweise - LinkSoldin bis 1945
Hinweise - LinkSommerfeld bis 1945
Hinweise - LinkSonnenburg bis 1945
Hinweise - LinkSorau/Lausitz bis 1945
Hinweise - LinkSternberg bis 1945
Hinweise - LinkTirschtiegel bis 1945
Hinweise - LinkTriebel bis 1945
Hinweise - LinkUnruhstadt bis 1945
Hinweise - LinkVietz bis 1945
Hinweise - LinkWoldenberg bis 1938
Hinweise - LinkZehden/Oder bis 1945
Hinweise - LinkZielenzig bis 1945
Hinweise - LinkZüllichau bis 1945

Deutsch-Polnisches Erbe

Gruß aus Cüstrin

Wappen von Küstrin Das Gebiet um Küstrin war seit dem 2. Jahrhundert von Stämmen der Germanen besiedelt. Nach der großen Völkerwanderung siedelten sich slawische Stämme dort an. Ab dem 10. Jahrhundert gehörte das Gebiet um Küstrin zu Pommern. Die Tempelritter bekamen das Gebiet um Küstrin im Jahre 1232 von Großherzog Wladyslaw Odonic von Großpolen. Im Jahre 1261 kam Küstrin zur Markgrafschaft Brandenburg. Küstrin erhielt um 1300 das Stadtrecht von Albrecht III. von Brandenburg verliehen. 1402 wurde die Neumark, so auch Küstrin, an den den Deutschen Orden verpfändet. Im Jahre 1429 kam dann Küstrin endgültig in den Besitz des Deutschen Ordens. 1455 erwirbt Kurfürst Friedrich II. von Brandenburg vom Deutschen Orden die Stadt Küstrin.

Schloßkaserne 1535 wurde Küstrin zur Residenzstadt von Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin erhoben (siehe auch Gebietsteilung von Kurfürst Joachim I. Nestor von Brandenburg unter seinen Söhnen). In den Jahren 1535 bis 1568 errichtete ließ er das Schloß und die Festung errichten. Nach dem Tod von Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin (genannt Hans von Küstrin) im Jahr 1571 fiel die Markgrafschaft Brandenburg-Küstrin wieder an das Kurfürstentum Brandenburg. In den Jahren von 1640 bis 1688 wurde Küstrin zu einer der stärksten Festung Deutschlands ausgebaut.

Schloßkaserne Nach dem Fluchtversuch aus Preußen des preußische Kronprinz Friedrich, wurde dieser von seinem Vater König Friedrich Wilhelm I. von Preußen von 1730 bis 1732 im Küstriner Schloss inhaftiert. Am 6. November 1730 wurde auf der Festung Küstrin der Freund und Fluchthelfer von Kronprinz Friedrich, Hans Hermann von Klatte, hingerichtet. Während des Siebenjährigen Krieges wurde die Festung Küstrin von den russischen Truppen zwar angegriffen und in Brand geschossen, aber durch die Schlacht von Zornsdorf am 14. Oktober 1758 konnte eine Besetzung verhindert werden.

Im Jahre 1804 bis 1814 wurde Küstrin durch französische Truppen besetzt. Im Jahre 1857 erhielt Küstrin einen Anschluß an das Eisenbahnnetz der Preußischen Ostbahn. Durch den Anschluß an die Eisenbahn, die Oder und Warthe und der Reichstrasse 1 entwickelte sich Küstrin sehr rasch zu einem Verkehrsknotenpunkt. Da sich die Stadt zu dieser Zeit sehr schnell entwickelte wurde der Stadtteil Küstrin-Neustadt gegründet. Nach dem 1. Weltkrieg wurden nach den Versailler Vertrag alle Befestigungen an der Nord- und Ostseite in den Jahren von 1921 bis 1931 abgerissen und die Festung wurde geschliffen. Erst nach der Wiederaufrüstung in der Zeit ab 1933 wurde bis zum Kriegsbeginn wieder die Truppenstärke des 1. Weltkrieges erreicht.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Küstrin bei Kampfhandlungen zu 90 Prozent zerstört. Nur der Stadtteil Küstrin-Neustadt wurde wieder nach dem Krieg aufgebaut. Die Altstadt wurde nicht wieder aufgebaut. Allerdings kann man die Altstadt wieder besichtigen.

Küstrin gehört heute zu Polen, der polnische Name von Küstrin lautet : Kostrzyn nad Odrą.

Küstrin Altstadt
zum Vergrößern des Bildes

Stadtplan Alt Küstrin

Plan Festung Küstrin


Weitere Bilder und Informationen über Küstrin unter : www.online-nissen.de