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Deutsch-Polnisches Erbe

Gruß aus Landsberg

Wappen von Landsberg Die Stadt liegt am Fluss Warthe und am Rande des Warthebruchs, rund 80 km nordöstlich von Frankfurt/Oder und 130 km nordwestlich von Posen entfernt. Nördlich und südlich erstrecken sich weitläufige Waldgebiete.

Nachweislich war das Gebiet des späteren Landsberg bereits frühgeschichtlich besiedelt. Im Jahre 1257 wurde Landsberg von Siedlern aus dem Gebiet der heutigen Länder Brandenburg, Niedersachsen und Westfalen nach Magdeburger Recht gegründet und gehörte zum niederdeutschen Sprachgebiet. Es sollte als Bollwerk gegen die nahe gelegene polnische Grenzfestung Santok (dt.: Zantoch) dienen. Bis in das 16. Jahrhundert trug die Stadt den Namen Neu-Landsberg. Im 13. Jahrhundert wurde die Marienkirche erbaut. 1321 wurde die Stadt mit Stadtmauern und Toren gesichert. Im 14. Jahrhundert hatte sich Landsberg zum wirtschaftlichen Zentrum seines Umlandes entwickelt, für 1360 wird die Stadtschule erstmals erwähnt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden alle Vorstädte zerstört. Nach 1648 entwickelte sich Landsberg zu einem bedeutenden Umschlagplatz im Handel mit dem benachbarten Polen. Im 18. Jahrhundert sorgte die Etablierung des Tuchmacherhandwerks und des Wollhandels für einen weiteren Aufschwung.

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat nach dem Wiener Kongress gehörte Landsberg/Warthe seit 1818 zum gleichnamigen Kreis im Regierungsbezirk Frankfurt in der preußischen Provinz Brandenburg, seit 1939 Mark Brandenburg. Seit 1857 war Landsberg an die Preußische Ostbahn angeschlossen und erlebte dadurch erneut einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1892 wurde die Stadt aus dem Landkreis ausgegliedert und erhielt den Status eines Stadtkreises. Die Verwaltung des Landkreises blieb jedoch weiterhin in der Stadt. Ab dem 20er Jahren des 20. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung "Landsberg (Warthe)" durch.

Im Jahre 1939 wohnten in Landsberg an der Warthe zirka 48.000 Einwohner. Im Frühjahr 1945 wurde die Stadt durch die Rote Armee erobert und zu 10 Prozent zerstört worden. Nach dem 2. Weltkrieg wurde in Landsberg an der Warthe ein Speziallager Nr. 4 des NKWD für Deutsche eingerichtet. 13.000 Menschen durchliefen das Lager und wurden zum Teil zur Zwangsarbeit in die UdSSR gebracht. (Anmerkung : Zwangsarbeit wurde in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen zum Kriegsverbrechen des Deutschen Reiches erklärt). In dem Lager starben 2.000 Menschen an den Haftbedingungen und Hunger. Nach Auflösung des Lagers wurden die Verbliebenen in das Speziallager Nr. 2 in Buchenwald abtransportiert.

Die bisherige Landsberger Bevölkerung wurde am 6. März 1946 enteignet und, soweit nicht im Krieg geflohen, vertrieben bzw. bis 1949 zwangsausgesiedelt. Die an ihre Stelle getretene neue Stadtbevölkerung stammt überwiegend aus Zentralpolen und dort vor allem aus der bisherigen Region Großpolen.

Der heutige polnische Name von Landsberg an der Warthe lautet : Gorzów Wilkopolski.
(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)

Stadtplan von Landsberg an der Warthe