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Deutsch-Polnisches Erbe

Gruß aus Meseritz

Wappen von Meseritz Meseritz ist eine der ältesten deutschen Ortschaften des Posener Landes, eine heftig umkämpfte Ortschaft zwischen Polen, Brandenburg und Schlesien. Meseritz liegt an der Mündung der Packlitz in die Obra.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt schon aus dem Jahr 1005 in der Beschreibung einer Schlacht zwischen Bolesław I. und Heinrich II. Der Ort hatte eine strategisch wichtige Bedeutung, da er an den Wegen von Gnesen nach Magdeburg und von Stettin nach Breslau und Krakau lag. 1094 eroberten die Polen die an der Mündung der Packlitz in die Obra befindliche Burganlage von den Pommern zurück. Am 29. Januar 1230 wurde offiziell das Zisterzienserkloster Paradies gegründet. 1248 ist der Ort in der Großpolnischen Chronik des Posener Bischofs Bogufał als Stadt erwähnt. Eine genauere Beurkundung des Stadtrechts existiert nicht.

Bis zum Jahre 1329 war das Gebiet um Meseritz immer stark umkämpft. So gehörte Meseritz zeitweise zu Pommern und zu Brandenburg. Erst im Jahre 1329 kam Meseritz endgültig zu Polen. König Kasimierz III. siedelte im Raum Meseritz deutsche Siedler an. 1474 wurde der Ort von Matthias Corvinus zerstört, aber wieder aufgebaut. Kasimir IV. bestätigt 1485 die Stadtrechte von Mie;dzyrzecz. 1606 wütet ein großer Brand in der Stadt. Im 16. Jahrhundert lebten etwa 10.000 Menschen in der Stadt.

Im Jahre 1655 plünderten schwedische Truppen die Stadt. Im Jahre 1710 wütete in der Stadt die Pest, und im Sommer des Jahres 1731 kam es zu einem Stadtbrand. Durch eine Vielzahl von kriegerischen Handlungen in den Jahren 1735, 1744, 1758-61 und 1759 ging die Einwohnerzahl auf 3.500 Einwohner zurück.

Mit der II. polnischen Teilung fällt der Ort 1793 an Preußen. Im Jahre 1806 wird von Napoleon das Herzogtum Warschau gegründet, infolge dessen kam Meseritz zum Herzogtum Warschau. Am 26. November 1806 hält Napoleon sich in der Stadt auf, es wurde ein Attentat auf ihn geplant. 1807 wird der Ort Teil des Großherzogtums Warschau. Nach Beendigung der Befreiungskriege kam Meseritz nach dem Wiener Kongreß im Jahre 1815 wieder bis 1945 zu Preußen und wurde am 01. Januar 1818 Sitz der Verwaltung des gleichnamigen Landkreises. 1827 kommt es zu einem Brand der Evangelischen Kirche. 1885 bekam die Stadt einen Eisenbahnanschluß an die Linie Posen-Benschen. Innerhalb Preußens gehörten Stadt und Kreis Meseritz bis 1919 zur Provinz Posen, zwischen 1919 und 1938 zur Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen und nach deren Auflösung am 01. Oktober 1938 bis 1945 zur Provinz Brandenburg.

Ein weiterer Ort, der im Kreisgebiet von überregionaler Bedeutung war, ist die 1904 errichtete Provinzialirrenanstalt Obrawalde, die in ihrer Zeit vorbildlich war. Nach 1920 verlor sie ihr Umfeld und vegetierte nur noch vor sich hin, auf der Suche nach einer neuen Aufgabe, die ihr dann auf schreckliche Weise 1939 durch die NS-Regierung als Euthanasieanstalt zuteil wurde.

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die deutsche Wehrmacht im nahe gelegenen Nipter die Bunkeranlagen der "Grenzschutzbefestigungsanlage III" im Zusammenhang mit der "Festungsfront Oder-Warthe-Bogen" errichtet. Diese Anlage hatte eine Gesamtlänge von etwa 65 Kilometer und war mit einem 30 Kilometer langen Verbindungstunnel ausgestattet. Im Jahre 1939 lebten in Meseritz zirka 12.096 Einwohner. Nach dem Einmarsch der Roten Armee am 31. Januar 1945 wurde die Stadt unter Vertreibung der deutschen Bevölkerung polnisch und in Międzyrzecz umbenannt.
(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)

Rundgang durch Meseritz

Das Bild der alten Stadt mit dem Markt als Mittelpunkt ist im wesentlichen nach dem großen Bränden 1824 und 1827 entstanden. Nicht viele Häuser haben den Bränden getrotzt. Und viele Zeugen aus alter Zeit sind verschwunden, so auch die Vorlaubenhäuser.

Beim Verlassen des Bahnhofes haben wir links an der Posener Straße die Berufs- und Handelsschule, davor den Kerststein als Erinnerung an Realschuldirektor Kerst, der, der Ostmark entstammend, 1848 ein zähester Vorkämpfer wurde. Den Stein enthüllten man 1933 zur Hundertjahrfeier des Gymnasiums. Die vom Platz abgehende Kerststraße ehrt gleichfalls den Großen Ostmärker.

Die Posener Straße links führt nach Obrawalde. Vor dem Bahnübergang rechts die Randsiedlung, weiterhin an der Straße eine Anzahl Häuser der Kleinsiedlung. Die Landeskrankenanstalten Obrawalde umfassen eine Reihe Kranken- und Pflegeanstalten der verschiedensten Art, u.a. ein Kindererholungsheim, dem ein prächtiger, sehenswerter Bade- und Spielplatz an der Obra zugeteilt ist. Obrawalde hat auch einen Sportplatz. Die Kerststraße endigt bei dem schön erwähnten Krankenhause, das 120 Kranke aufnehmen kann. Die Bahnhofstraße führt zur Stadt. In der Nähe des Hauptzollamtes und der Landkrankenkasse rechts die Bismarckstraße. Dort Städtische Mittelschule (früher Städtische Höhere Mädchenschule, dann Lyzeum). Dahinter Neubau der Bäuerlichen Werkschule und "Maiplatz". Gegenüber an der Minkestraße neue städtische Wohnhäuser. Zwischen Mittelschule und Schlachthof der 50 Meter hohe eindrucksvolle Wasserturm. Weiter das 1914 erbaute große Volksschulgebäude mit städtischer Leihbücherei. Im Kriege und in den Grenzkämpfen war es Kaserne. In der Mittelschule lag 1919/20 der Stab des Generals Hoffmann. Gegenüber in den Anlagen schlichtes Denkmal, eine Linde umfassend, für die Gefallenen des Weltkrieges und der Grenzkämpfe. Die Bismarckstraße trifft auf die Obra. Auf schönem Kastanienwege rechts unter der Eisenbahnbrücke hindurch zur Badeanstalt! Von der Brücke freien Blick! Jenseits der Obra die Kleinsiedelung. Am Ende der Bismarckstraße links zum Bismarckplatz mit Feuerwehrgebäude (1927), das mit seinem Turm eine Zierde der Stadt ist und als schönstes der Provinz gilt. Vom Bismarckplatz in die Lutherstraße mit altlutherischer Kirche.

Bleiben wir auf der Bahnhofstraße, dann links gegenüber Bismarckstraße das ehemalige Logengebäude. In den Schmuckanlagen (früher alte Scheunen - 1906 abgebrannt) Hindenburgeiche und Hindenburgstein, jene zum 70. Geburtstag Hindenburgs gepflanzt, dieser nach dem 80. errichtet. Ins Auge fällt das einst in Bromberg stehende Reiterstandbild Wilhelms I. vom Bildhauer Calandrelli, 1919 hierher gebracht, 1920 aufgestellt. Fast dahinter, innerhalb des alten evangelischen Friedhofes mit prächtigem Baumbestand und heimat- und kunstgeschichtlich wertvollen Denkmälern, Heldenfriedhof mit 16 Gefallenen des Grenzkampfes.

Dem Friedhof gegenüber Reichsbanknebenstelle an der Havensteinstraße. Diese zu Ehren des verstorbenen, in Meseritz geborenen Reichsbankpräsidenten Havenstein, der in die Geschichte eingegangen ist durch die Kriegsanleihen.

Bald sind wir in der alten Stadt. Bei der Straßenkreuzung Adolf-Hitler-Straße - Kirch- und Obrastraße links in die Kirchstraße zur spätgotischen katholischen Pfarrkirche. Ihre urkundliche früheste Zahl ist 1232, die Anfänge aber sind wohl älter. Der Turm, nach dem Brande 1824 aufgesetzt, 1929 erneuert. Beachtenswert die Wölbungen in der Kirche und der schöne Ostgiebel mit den eigenartigen Sandsteinköpfen. Man betrachte die Staffelung der Giebel von der Probstei- und vom Ende der Bischofsstraße aus. Im "Park" an der Kirche das Denkmal für die Gefallenen von 1870/71. Gegenüber an der Lustgartenstraße das Gymnasium (1839). Der Platz einst die "Tuchmacherrähme", wo die Tücher getrocknet wurden. Dicht dabei Reichspost. Hier früher Haus des "ollen Kapteihn", Fritz Reuters Freund und Festungsgenosse, Justizrat Schultze. Neben Gymnasium das Königsche Gutshaus mit Freitreppe und Säuleneingang unter Denkmalschutz. Links Rosenstraße mit ehemaligem Tuchmachergewerkhaus (Tischlerei Kurth). In der Lustgartenstraße rechts steht das Grenzlandhaus, vorgebauter Hauseingang mit Giebel. Geschichtliches Gebäude, als "Deutsch-Russische Tuchkompagnie" Stapelhaus für Tuche. Auf dem großen Hof belud man die russischen Planwagen mit den Tuchballen. Später als Stiftung "Knisplsche Kinderbewahranstalt". Jetzt ein Schmuckstück der Stadt. Rechts unten in gewölbten Räumen Heimatmuseum mit wertvollen vorgeschichtlichen Funden. Das Grundstück liegt mit seinem großen Garten an der Packlitz. Für Gäste der Jugendherberge Liegewiese, Bad, Paddelhafen! Dicht am Grenzlandhaus Gustav-Seydlitz-Platz, nach einem Sturmmann, auf dem Platz 1932 von Kommunisten erschossen. Denkstein! Weiter Schützenhaus, Blick auf das Krankenhaus!

Zur Kirchstraße zurück. Links hinauf, auf der rechten Seite die Gebäude der Kreisverwaltung. Hinter der Brücke, Ecke Volmerstraße (dem großen Tuchkaufmann zu Ehren), das Kulturamt, daneben Finanzamt. Weiter hinaus neue städtische Häuser mit 100 Kleinwohnungen.

Durch die Volmerstraße zur Wilhelmstraße. Links Häuser für Kreisbeamte, rechts zur Stadt Landgericht, dahinter Gefängnis. An der Packlitzbrücke die alte Schloßmühle. Links zum Schloß oder zur Burg. Malerisches Torhaus, wohl aus der Zeit Friedrichs des Großen. Brücke davor früher Zugbrücke. Links davor ehemaliges Jesuitenkloster, 1904 abgebrannt, die Westseite steht noch. Burgruine auf dem Gelände eines Rittergutes im Besitz der Familie von Tempelhoff. Zwei dicke, jetzt abgestumpfte Türme decken den Eingang. Im linken Turm geräumiger Keller, die Dicke des Turmes zeigend. Vor dem Tor früher gleichfalls Zugbrücke, Burggraben teilweise noch vorhanden. Das Tor mit den beiden Türmen zeigt deutsche, nicht slawische Bauweise. Im Hof schöne, weite, aber geschlossenen Freilichtbühne, auch für Kundgebungen. Platz für viele hunderte Menschen! Burg ältestes geschichtliches Bauwerk im Raume rechts der Oder. 1520 vom Hochmeister Albrecht von Brandenburg im Kriege gegen Sigismund von Polen zerstört, dann teilweise erneuert, seit 1691 nicht mehr bewohnt. Sitz der polnischen Starosten (Landräte), fette Pfründe mit vielen zinsenden Dörfern. Glänzende polnische Namen knüpfen sich daran! 1574 nahm hier bei Anwesenheit des ersten polnischen Wahlkönigs Heinrich von Balois die französisch-polnische Freundschaft ihren Anfang! 1793 wohnte König Friedrich Wilhelm II. hier. Empfang des Königs dargestellt auf einem Wandgemälde im Kreisständehause. Blick von der Schloßbrücke (ehemals auch Zugbrücke) auf die alte Stadt und die Einmündung der Packlitz in die Obra. Die Stadt liegt in dem einem Flußwinkel, die Burg im anderen. beim Weggehen Blick auf das schön geschwungene Dach des Torhauses auf dieser Seite und auf alte Dächer und Giebelhäuser.

Eine Meseritzer Burgsage: in der Johannisnacht rast um 12 Uhr ein Wagen mit einem Viergespann, der Kutscher ohne Kopf, aus dem Schloßtor bis auf die Mitte der Schloßbrücke. Hier schwenkt das Gespann über das Geländer und taucht im Wasser unter. Um 11 Uhr wird es wieder sichtbar und verschwindet im Burgtor. Oder um Mitternacht kommt von der Burg her ein Reiter oder Jäger ohne Kopf mit einem Hunde über die Brücke.

Durch die Schloßstraße zum Markt. Rathaus und evangelische Kirche nach dem Brande 1827 erbaut, einige Teile des Rathauses älter. Die Kirche nach Plänen des Baumeisters Schinkel. In der Kirche viel beachtetes Altarbild, Christus und die vier Evangelisten, von Julius Hübner, dem langjährigen Direktir der Dresdener Gemäldegalerei. An der Ostseite das Haus des Tuchkaufmanns Johann Jacob Volmer, Napoleonhaus genannt, 1798 erbaut, schönes Patrizierhaus, im Besitze der Stadt. 1806 hatte ein Meseritzer vom Rathause aus auf Napoleon, der auf der Freitreppe des Hauses stand, angelegt; der Anschlag ward rechtzeitig vereitelt. Im Vorflur Erinnerungstafeln an Napoleon und den "ollen Kapteihn", Fritz Reuters Freund und Festungsgenosse, der hier zuerst wohnte. Schöner Treppenaufgang.

Durch die Wiedener Straße zur Obrastraße und Obrabrücke. Dahinter rechts altes Zollhaus mit Vorlaube und quergeteilter Tür. Auf demselben Grundstück in Fachwerk Tuchspeicher Volmers. Links auf dem Hofe des Eckgrundstücks altes Schönfärberhaus, in dem Karl XII. von Schweden wohnte. In der Feldstraße rechts Baracken, für die schlimme Wohnungsnot nach dem Kriege errichtet. In einem Teil jetzt Arbeitsdienstlager. Weiter, rechts, Hindenburgstraße. Städtische Häuser für Posener Optanten mit 32 Wohnungen. In der Geßnerstraße gleichfalls große städtische Wohnhäuser.

aus "Die Kreisstadt Meseritz" Übersicht von der Stadtverwaltung Meseritz, 1937