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Deutsch-Polnisches Erbe

Gruß aus Prörten

Wappen von Pförten Pförten liegt am Pförtener See. Die Stadt liegt 12 Kilometer nordöstlich von Forst und 30 Kilometer nordwestlich von Sorau.

Die Siedlung Pförten entstand im Mittelalter an einer Furt durch ein Sumpfgebiet an der Straße von Cottbus über Sommerfeld nach Grünberg und gehörte den Herren von Ileburg auf Forst. 1389 gelangte Pförten an die Biebersteiner. Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts blieb Pförten nach Nieder Jeser (Jeziory Dolne) gepfarrt. Durch König Ladislaus Postumus erfolgte 1454 die Belehnung des Städtchens Pförten einschließlich des Zollrechts an die Geschwister Ulrich IV., Wenzel III. und Friedrich III. sowie ihren Vetter Wenzel von Bieberstein. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand eine eigene Herrschaft Pförten, die bis zum Aussterben der Forster Linie der Biebersteiner im Jahre 1667 in deren Besitz blieb. 1635 war die Herrschaft als Teil der Niederlausitz von der böhmischen in die sächsische Landesherrschaft übergegangen. Nächster Besitzer von Pförten wurde Graf Ulrich von Promnitz auf Sorau und Triebel. 1726 ging das Schloss an seinen Vater Christoph Heinrich von Watzdorf-Erdenborn, verheiratet mit Frau Wilhelmine von Watzdorf geborene Blocks-Blosheim. über. 1729 starb Christoph Heinrich von Watzdorf-Erdenborn und der Besitz ging an seinen Sohn Friedrich Carl von Watzdorf über.

Neuer Besitzer wurde 1740 die graue Eminenz Kursachsens, Heinrich Graf von Brühl, der seit der Krönung Friedrich Augusts II. zum polnischen König immer mehr zum eigentlichen Regenten Sachsens wurde. Unter Brühl erfolgte 1746 die Wiedervereinigung der Herrschaften Pförten und Forst. In diesen Jahren erlebte Pförten seine Blütezeit. Das alte Schloss wurde zwischen 1741 und 1749 zu einem dreistöckigen hufeisenförmigen Repräsentanzbau umgestaltet, das von einem Schlosspark mit zwei Kavalierhäusern umgeben war. Die Sandsteinplastiken im Park schuf der Dresdner Hofbildhauer Gottfried Knöffler. 1753 ließ Brühl das Städtchen umgestalten und mit drei Stadttoren versehen.

Brühl, der für seinen verschwenderischen und prunkvollen Lebensstil bekannt war, empfing seine Gäste und den Kurfürsten gern in Pförten und nicht in der Residenzstadt Dresden. In dem Städtchen siedelten sich Handwerksbetriebe für die Hofhaltung an. Darunter waren eine Buchdruckerei, eine Seidenraffinerie, eine Möbelfabrik und eine große Leinenweberei.

Durch den Siebenjährigen Krieg kam das höfische Leben auf Pförten zum Erliegen und die darauf ausgerichteten Gewerbebetriebe gingen ein. 1758 beorderte Friedrich II. eine Husarenabteilung nach Pförten und ließ das Schloss des ihm zutiefst verhassten Brühl niederbrennen. 1763 wurde Pförten, wie aller Besitz Brühls, durch den neuen Kurfürsten Friedrich Christian konfisziert. Nach dem Tode des Grafen Brühl und auch des Kurfürsten im selben Jahre erfolgte durch den Administrator Xaver die Rückgabe des Besitzes an die Familie von Brühl, die bis 1945 auf Pförten ansässig war. Das Schloss diente über 100 Jahre als Scheune und wurde erst zwischen 1919 und 1924 wiederaufgebaut, erhielt jedoch nicht mehr seinen alten Glanz zurück. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es erneut zerstört. Dabei ging das von der Familie Brühl versteckte und von russischen Soldaten entdeckte Schwanenservice größtenteils verloren.

Die Stadt kam 1815 zu Preußen. Von 1818 bis 1945 gehörte sie dem Landkreis Sorau an und besaß nur noch eingeschränkte Stadtrechte. 1939 lebten in Pförten 1.123 Einwohner.

Heute gehört Pförten zu Polen.

Der heutige polnische Name von Pförten lautet : Brody. Übersetzt aus dem Polnischen bzw. Niedersorbischen ins Deutsche heißt das Furt.
(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)