Neumark

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Deutsch-Polnisches Erbe

Die Neumark - Der Züllichauische Kreis (nach F.W.A. Bratring - Beschreibung der Mark Brandenburg - 1809)


Der Züllichauische Kreis grenzt an das Herzogtum Warschau, gegen Süden an den Grünebergischen, gegen Norden an den Schwiebussischen Kreis von Schlesien und gegen Osten an den Crossenschen Kreis. (einverleibter oder inkorporierter Kreis)

Die nördlichen Teile des Kreises bestehen aus Anhöhen, von denen einige sogar nicht unbeträchtlich hervorragen, die südlichen hingegen, längs der Oder und Obra, aus Niederungen. Die Niederungen verhalten sich wie 1 zu 4 zu den Höhen. Der Boden verträgt daher nasse als dürre Jahre. Der Ackerbau wird auf Schlesischen Fuß betrieben; man beackert schmale Beete von 5 bis 6 Furchen mit einem Pfluge und schneidet das Getreide mit Sicheln. Im Ganzen genommen ist die Ackerkultur in gutem Stande. Die an der Oder und Obra liegenden Dörfer haben, wegen der Niederungen, nur eine sehr geringe Aussaat an Rocken (Roggen) und Gerste, leben aber von der Viehzucht, dem Heugewinn, Hanf- und Kohlverkauf.

Die Oder ist der Hauptfluß des Kreises, und nimmt nordöstlich die Faule Obra, den Glembach, den Steinbach, den Züllichauischen Bach und das Mühlenfließ auf. Die stehenden Gewässer und Seen des Kreises sind nur klein.

Kreis Züllichau

Die Stadt Züllichau

Die Immediatstadt Züllichau liegt fast in der Mitte des Kreises auf einer fruchtbaren Ebene, eine halbe Meile von der Oder, 4 Meilen von Crossen, und 2 Meilen von der Schlesischen Stadt Grünberg. (1 Meile ~ 7,5 km)

Züllichau Wappen Züllichau

Die Flecken Trebschen oder Friedrichshuld

Der Flecken oder das Städtchen Trebschen, aber wie der Ort späterhin genannt ist, Friedrichshuld, liegt hart an der Schlesischen Grenze, nahe bei dem Gräflich Reußischen Dorfe und Gute Trebschen, zu welchem er auch gehört. Der Ort wurde zu Anfang des 18ten Jahrhunderts von dem Kammernherrn von Troschke auf Trebschen angelegt, mit Menschen besetzt, die, der Religion wegen, Schlesien und Polen verlassen hatten, und erhielt 1707 am 19ten Mai durch ein Königliches Privilegium mit dem Namen Friedrichshuld die Stadtgerechtigkeit. Das Städtchen ist ganz offen, und dorfartig gebauet.

Trebschen
Ortsname Anmerkung
Angersau Vorwerk bei und zu Mohsau gehörig
Bierfäßchen Vorwerk bei dem Dorfe Mohsau
Birck Amts-Vorwerk und Schäferei, zwischen Kaltzig und Züllichau
Das kleine Bloine Vorwerk bei dem Dorfe Ostritz
Das Bombt Amts-Vorwerk unweit Züllichau
Borck Amts-Vorwerk und Kolonie zwischen Trebschen und Glauchow
Brand Vorwerk bei dem Dorfe Crummdorf
Buckow Dorf und Adlige Güter mit Schmiede und drei Windmühlen
Crumendorf oder Crummendorf Dorf und Gut mit Schmiede
Crumendorf Amts-Vorwerk bei dem Dorfe Crummendorf, nebst einer Schäferei
Glauchow oder Glauche Dorf
Glogsen Dorf und Gut mit Schmiede und Mühle
Golzen Dorf und Gut mit Schmiede
Golzener Vorwerk bei dem Dorfe Golzen
Guhren Dorf und Gut, wird in Ober- und Unter-Guhren eingetheilt
Harte oder Härthe Dorf und Vorwerk unweit Klemtzig mit Schmiede
Heide-Vorwerk Erbzins-Vorwerk, ist 1607 angelegt und ist 1766 mit dem Sandvorwerk vereinigt
Heide-Vorwerk Vorwerk bei Langmeil
Heide-Vorwerk Vorwerk bei und zu Mohsau gehörig
Heide-Vorwerk Vorwerk bei und zu Padligar gehörig
Heide-Vorwerk Vorwerk bei Schönborn
Heinersdorf Dorf und Gut mit Schmiede und Mühle
Henriettenthal Vorwerk bei und zu Trebschen gehörig
Kalzig oder Kaltzig Dorf und zwei Güter mit Schmiede und zwei Mühlen
Kay Dorf und Gut
Kesselsdorf Kolonie bei Neu Klemzig
Klemzig Dorf und zwei Güter, wird in Ober- und Nieder-Klemzig eingetheilt mit Schmiede und drei Mühlen
Neu Klemzig Kolonie bei Kesselsdorf, unweit Klemzig
Krauschow oder Krausche Dorf und Güter mit Windmühle
Lange Gasse Dorf oder Vorstadt von Züllichau, macht einen Theil der Grünberger Vorstadt aus
Langmeil Dorf und Gut mit Schmiede und zwei Mühlen
Das Lehngut Vorwerk bei und zu Klemtzig gehörig
Das Löchel Vorwerk bei und zu Palzig gehörig
Lochow Dorf und Gut mit Schmiede
Mohsau oder Mohse Dorf und zwei Güter mit Ziegelei, Schmiede und 5 Mühlen
Das Klein Mühlen Vorwerk bei Lochow
Nickern Dorf und zwei Güter mit Schmiede und Mühle
Oblat oder Oblath Dorf und Gut mit Schmiede und Mühle
Ostritz Dorf und Gut mit Schmiede
Padligar Dorf und Gut mit Schmiede und zwei Mühlen
Paltzig oder Palzig Dorf und Gut mit Schmiede, Ziegelei, Mühle und zwei Walkmühlen (die große und die kleine)
Radewitsch Dorf und Gut mit Schmiede und zwei Mühlen
Hintere Radung und Neue Radung Meiereien, 1/4 Meile von dem Amts-Vorwerk Borck entfernt
Der Rayl oder Reuel Vorstadt von Züllichau
Riegel Amts-Vorwerk nebst einer Schäferei und Mühle
Sand-Vorwerk Erbzins-Vorwerk unweit der Stadt Züllichau, welches es seit 1508 besitzt
Der Schanzzoll Haus, unweit des Vorwerks Borck
Schindelmühle Walkmühle bei Tschicherzig
Schlößchen unterm Walde oder an der Oder Vorwerk bei dem Adligen Gute Kay, liegt an der Oder
Schmöllen Dorf und zwei Güter mit Schmiede, drei Mühlen und zwei einzeln liegenden Schäfereien
Klein Schmöllen Zwei Vorwerke bei und zu Schmöllen gehörig
Schneidemühle Vorwerk bei und zu Kay gehörig
Schönborn Dorf und Gut mit Schmiede und Mühle
Schwiebusser Gasse Dorf oder Vorstadt von Züllichau
Groß Sorge und Klein Sorge Vorwerke bei dem Dorfe Mohsau
Suppe Vorwerk bei und zu Guhren gehörig
Trebschen Flecken
Trebschen Dorf und Gut mit Mühle und Ziegelei
Tschicherzig Dorf mit Oderfähre
Groß Vorwerk und Klein Vorwerk Vorwerke bei und zu Mohsau gehörig
Neue Vorwerk Vorwerk bei Buckow
Neue Vorwerk Vorwerk bei und zu Langmeil gehörig
Waldkrug Schenke bei und zu Glauchau gehörig
Waldkrug Schneke bei und zu Tschicherzig gehörig
Wassersuppe Vorwerk
Welck Vorwerk bei und zu Kay gehörig
Zauche Vorwerk bei und zu Glogsen gehörig
Züllichau Schloß und Amtssitz-Vorwerk zwischen der Stadt Züllichau und Crumendorf, ein Amtsvoigt. Alte Kirche, worin die Wohnung des Beamten eingerichtet ist. Roßmalzmühle im Schloßgarten