Brandenburger Landstreicher

Der Brandenburger Landstreicher

Deutsch-Polnisches Erbe Gruß aus Bobersberg

Wappen von Bobersberg Bobersberg liegt am linken Ufer des Flusses Bober. Bobersberg liegt 35 Kilometer entfernt von Guben und 55 Kilometer von Grünberg in Schlesien entfernt. Der Bober fließt hier durch ein Tal, das westlich bis zu 100 Meter aufsteigt, und mündet nach etwa 20 Kilometern in die Oder.

Bis zum Jahre 1240 gehörte Bobersberg zum Herrschaftsgebiet der Herzöge von Großpolen. Im Zuge der schlesichen Erbteilung entstand des Herzogtum Crossen und dadurch kam Bobersberg zu Schlesien. Im Glogauer Erbstreit (nach dem Tode Herzog Heinrich XI. im Jahre 1476), beanspruchte zunächst Barbara (Tochter des Brandenburger Kurfürsten Albrecht) das Herzogtum. Es folgte ein jahrelanger Streit zwischen Tochter und Vater. Im Jahre 1537 kamm das Herzogtum Crossen und damit auch Bobersberg dann endgültig zu Brandenburg.

Nach der Brandenburger Erbteilung zwischen Kurfürst Joachim II. und Markgraf Johann von Küstrin kam das Herzogtum Crossen, damit auch Bobersberg, als inkorporierter Kreis zur Neumark. Mit den Napoleonischen Kriege kam das Ende des Herzogtumes Crossen. Im Rahmen der Neuorganisation der preußischen Saates kam Bobersberg als Bestandteil des Kreises Crossen zum Regierungsbezirk Frankfurt/Oder.

1914 wurde Bobersberg an die die Preußische Staatsbahn zwischen Crossen und Sommerfeld angeschlossen. Im Jahre 1939 lebten in Bobersberg 1.262 Einwohner. Am 20. Februar 1945 wurde Bobersberg von der sowjetischen Armee besetzt und unter polnischer Verwaltung gestellt.

Der heutige polnische Name von Bobersberg lautet : Bobrowice.
(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)