Brandenburger Landstreicher

Der Brandenburger Landstreicher

Deutsch-Polnisches Erbe Gruß aus Brätz

Wappen von Brätz Brätz liegt an der Faulen Obra, 8 km von der Eisenbahnstation Stentsch (Frankfurt/Oder-Posen) entfernt. Der Ort wird erstmalig im Jahre 1319 urkundlich erwähnt.

1428 wurde die Stadt vom polnischen König Wladislaw II. Jagiello gegündet nach Magdeburger Stadtrecht. In die Stadt kamen vorallem evangelische Glaubensflüchtlinge. Im Jahre 1603 erneurte polnische König Zygmunt III. Waza das Stadtrecht. Durch das Stadtrecht konnte Brätz 7 Jahrmärkte pro Jahr abhalten. Dies belebte die Stadt und die Einwohnerzahl stieg an.

1793 kam Brätz zu Preußen. Duch die Grenzlage zu Polen wanderten viele Handwerker nach Kongrßpolen ab. Die Stadt und Einwohner von Brätz verarmten in den Jahren immer mehr. Ein Großbrand am 17.06.1807 zerstörte fast die gesamte Stadt. In den Jahren 1807-15 war Brätz unter französischer Verwaltung und gehörte zum Großherzogtum Warschau. Im Jahre 1939 lebten 1.053 Einwohner in Brätz. Während des 2. Weltkrieges war in Brätz ein Gefangenlager für Polen errichtet worden. Nach polnischen Forschungen sollen in dem Lager bis zu 2.650 Menschen gestorben sein.

Der heutige polnische Name von Brätz lautet : Brójce.

(Text größtenteils aus Wikipedia® mit Korrekturen und Ergänzungen)